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Prosit Neujahr – Hunde in Panik!

Prosit Neujahr – Hunde in Panik!

Da die Knallerei schon mit Anfang Advent beginnt, sind viele Hunde bereits ziemlich entnervt, bevor es überhaupt Silvester ist. Plane daher rechtzeitig, wie Du den Abend verbringen möchtest. Den Hund zu einer rauschenden Silvesterparty oder auf den Silvesterpfad mitzunehmen, ist für die meisten Hunde keine gute Idee. Auf keinen Fall solltest Du – sofern Du nicht völlig abgeschieden und abseits von allem Silvesterrummel wohnst – Deinen Hund in dieser Nacht alleine zuhause lassen. Frag in Deiner Hundeschule, in der Familie und im Bekanntenkreis. Bestimmt gibt es da jemanden, der den Silvesterabend gemütlich vor dem Fernseher verbringt und gerne auf Deinen Hund aufpasst. Kümmere Dich  rechtzeitig darum, dass Dein Hund diesen Menschen und seine Wohnung kennenlernt. Vielleicht bringst Du ihn schon vorher mal für einige Stunden dorthin. Bitte die Person zu einem gemeinsamen Spaziergang und stimme die „Regeln“ ab, wie z.B. unbedingt den Hund angeleint zu lassen. Besprecht, was Dein Hund macht, wenn er Angst bekommt  (Hecheln, winseln, wild herum laufen, sich verstecken…….) und was ihm in der Situation gut tut (Kontaktliegen, Verstecken unterm Tisch, in der Box etwas Feines kauen, etc.).

Mach am frühen Nachmittag noch einen ausgedehnten Spaziergang mit Deinem Vierbeiner, denn abends wird er wohl nicht mehr nach draußen gehen wollen. Bereite Futter, Notfalltropfen, Lieblingsleckerchen, die Kuscheldecke, den DAP-Spray (Dog-Appeasing-Pheromones = eine Art Wohlfühlgeruch für Hunde) etc. rechtzeitig vor. Nimm an diesem Tag unbedingt ein gut sitzendes Brustgeschirr und eine stabile Leine (bitte keine Flexileine), damit Dein Hund auch wenn er plötzlich die Panik bekommt, gut und sicher gehalten werden kann. Versuche, selbst ruhig zu bleiben, denn wenn Du nervös am Hund herumstreichelst und tätschelst, dann wird ihn das wohl nicht beruhigen. Wenn Du bereits mit Tellington TTouch vertraut bist und Dein Hund die Griffe kennt, ist jetzt die richtige Gelegenheit zur Anwendung.

Chillout Area für Mensch und Hund

Körperkontakt oder Rückzug

Biete Deinem Hund die Möglichkeit zum Körperkontakt (Kontaktliegen tut Angsthasen einfach gut!), wenn er das möchte, aber dräng Deine Berührungen nicht auf. Zieht er es vor, sich zu verstecken, dann ermögliche ihm das. In der Ersatzhöhle unter dem Tisch oder in der Box fühlen sich viele Hunde sicherer. Mein Huskyrüde saß bei Donner und Knall am liebsten im fensterlosen Badezimmer unter dem Waschbecken. Meine Bordercolliehündin dagegen will Kontaktliegen, wenn sie Angst hat.

Mitgefühl vs. Mitleiden

Und bitte: Nicht vor lauter Mitleiden selbst bei jedem Knall zusammenzucken! Dein Hund orientiert sich daran, wie seine Menschen, seine Mithunde, sein Rudel sich in einer Situation verhalten und profitiert davon, wenn diese ruhig und entspannt bleiben.

Hundemenschen unter sich

Wir verbringen übrigens seit Jahren den Jahreswechsel in der Gesellschaft von Hundefreunden und ihren Menschen. Kurz vor Mitternacht drehen wir die Musik lauter und die Lichter auf und ignorieren standhaft alles, was mit Feuerwerk und Knallerei zu tun hat. Die Hunde, alle mehr oder weniger silvester-ängstlich, scheinen von der Anwesenheit der anderen durchaus zu profitieren, geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid, und die Menschen haben gegenseitig Verständnis dafür, dass um Mitternacht vor der Runde Sekt zunächst mal eine Runde Notfalltropfen an die Vierbeiner verabreicht wird.

„knallfreies Silvester“

Alternativvorschlag (und vielleicht was für den weihnachtlichen Wunschzettel): es gibt bereits einige Hoteliers, die die liebe Not der HundehalterInnen erkannt haben und Spezialpackages für „knallfreies Silvester“ anbieten. Warum also nicht, Schatz und Hund einpacken und sich mal so richtig verwöhnen lassen.

Auf einen entspannten Jahreswechsel!

 

In diesem Sinne:
STRESS lass nach!
wünschen Franziska Müller und Karin Immler
Dein Team von KIRASworld & know wau

 


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Kommt gut durch die Weihnachtszeit

Kommt gut durch die Weihnachtszeit

Oh du stille Zeit! Das gilt schon lange nicht mehr, in Wahrheit sind die Vorweihnachtszeit und die Tage zwischen den Jahren eine anstrengende und unruhige Zeit für uns – und damit Weihnachtstage  für unsere Hunde erträglicher zu gestalten, gibt es ein paar einfache Möglichkeiten:

Knallerei strapaziert schwache Nerven

Erfahrungsgemäß beginnt die „Knallerei“ bereits rund um das Krampusgeschehen. Vielleicht ist es Dir möglich, in dieser Zeit den Hauptspaziergang morgens oder um die Mittagszeit zu machen – da wird im Allgemeinen weniger geknallt.

Überlege Dir gut, ob Dein Hund wirklich Freude daran hat, auf den überfüllten Weihnachtsmarkt oder gar zum lautstarken Krampustreiben mitgenommen zu werden? Für die meisten Hunde ist das ziemlich stressig. Wenn du den Hund im Auto lässt, bitte neben der Temperatur auch berücksichtigen, ob der Perchtenlauf nicht womöglich genau an Deinem parkenden Wagen vorbei führt.

Bereite Dich und Deinen Vierbeiner auf die „stille Zeit“ vor:

Der Tellington TTouch , eine besondere Berührungstechnik, bietet einige leicht zu erlernende Möglichkeiten, deinem ängstlichen Hund etwas Gutes zu tun.

Sprich mit Deinem Tierarzt, Deiner Tierärztin rechtzeitig über den Einsatz von DAP-Produkten, die auf viele Hunde eine beruhigende Wirkung haben.  Auch homöopathische Mittel, und spezielle Bachblütenmischungen bringen, wenn sie rechtzeitig zum Einsatz kommen, Erleichterung für ängstliche Tiere. Jedenfalls solltest Du die Notfallkombination nach Dr. Bach (erhältlich in Form von Tropfen, Spray und Drops) griffbereit haben – auch unterwegs! Bei Bedarf in kurzen Abständen verabreichen und zusätzlich über die kritischen Tage ins Trinkwasser geben.

Vor zwei Wochen gab es dazu einen speziellen BLOG-Artikel

Desensibilisierung mittels Geräusch CDs kann durchaus etwas bringen, allerdings solltest Du  damit lange vor der Stillen Zeit beginnen und musst äußerst geduldig dabei vorgehen.

Wenn Du schon gut etablierte Ruherituale hast, konditionierte Entspannung zum Beispiel, dann denk daran, diese nicht nur in „schlimmen“ Momenten abzurufen, sondern auch immer wieder aufzuladen.

Silvester ohne Panik

Auch für die Weihnachtsfeiertage solltest du abwägen, wie viel Genuß es tatsächlich für Deinen Hund bedeutet, in oft ziemlich angespannter Atmosphäre mit vielen ihm fremden Menschen und ziemlichem Festtagstrubel bei einem Familientreffen zu verbringen. Vielleicht macht er doch lieber zu dieser Zeit sein Nickerchen oder bleibt ganz gerne auch mal zuhause oder im anderen Zimmer.

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Die Weihnachtsdeko solltest Du ebenfalls auf Deine(n) vierbeinigen Hausgenossen abstimmen. Splitternde Christbaumkugeln, die einem heftigen Schwanzwedeln zu Opfer gefallen sind, sind ebenso gefährlich wie Lametta, das sich, im Übermut verschluckt, um die Darmschlingen wickeln und schlimme Folgen haben kann.  Echte Kerzen auf trockenen Tannenzweigen (und rundherum leicht brennbares Geschenkpapier) sind auch so ein Thema: Probier vielleicht mal ein Tischgesteck mit hübscher Kerze – weit genug entfernt von unberechenbaren Hunderuten. Sicher ist sicher! 🙂

Weihnachtsduft für Nasentiere

Allgegenwärtiger Weihnachtsduft?! Bitte bedenke, dass Hunde  Nasentiere sind und achte darauf, dass die verwendeten Duftöle aus der Natur stammen und nicht aus der Chemiefabrik. Auch Deine Nase wird es Dir danken 🙂 Bioqualität zu kaufen, lohnt sich auf jeden Fall. Weihrauch gibt es übrigens auch unparfümiert – das wird Deinem Hund lieber sein und für Dich ist es vielleicht auch angenehmer!

Vorsicht mit Schokolade

Festtagsbraten und Weihnachtskekse sind nichts für Hunde. Vor allem mit Schokolade tust Du Deinem Vierbeiner nichts Gutes: Das in vor allem dunkler Schokolade enthaltene Theobromin kann zu Vergiftungserscheinungen führen und im schlimmsten Fall zum Tod. Wenn Du Deinem Hund eine besondere Weihnachtsleckerei zukommen lassen möchtest: Rezepte für Hundekekse, die sowohl schmackhaft als auch gesund sind, findest Du im Internet und in vielen Büchern. Auch bei unserem SPRINKEL-Artikel war eins dabei.

Zeit: ein kostbares Geschenk

Schenke Zeit: Eine kleine Auszeit vom Festtagsrummel in Form eines ausgedehnten Winterspaziergangs tut nicht nur Deinem Hund gut! Und ist zudem ein gutes Mittel gegen den Feiertagsspeck! Aber Achtung: lass Deinen Hund an der Leine – jedes Jahr gehen Hunde während der Feiertage verloren, weil sie in Panik davonlaufen.

Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern eine feine Vorweihnachtszeit

In diesem Sinne:
STRESS lass nach!
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Dein Team von KIRASworld & know wau

 


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Bachblüten für die Feiertage

Bachblüten für entspannte Feiertage
Für Dich und Deinen Hund

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür

Bachblüten gehören für viele Hundemenschen inzwischen zur Grundausstattung, zumindest die Notfallmischung – Rescue. Und das mit gutem Grund, geben sie doch auf sanfte Art und Weise Unterstützung in vielen Lebenslagen. Gerade im Hinblick auf bevorstehende Advent – und Weihnachtszeit, die ja für Mensch und Hund ziemlich herausfordernd sein kann, möchte ich Dir einige hilfreiche Bachblüten vorstellen.

Elm

Wenn Du jetzt schon beim Gedanken an die Weihnachtsfeiertage leise stöhnst und Dich fragst, wie Du das alles schaffen sollst, dann könnte die Bachblüte Elm für dich geeignet sein. Sie hilft Dir dabei, den Überblick zu bewahren und Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Impatiens

Wenn Dir der Rummel und die Hektik rundherum einfach zu viel wird und Du Dich gehetzt fühlst, vielleicht sogar vor lauter Stress schlecht schläfst, dann greife zur Bachblüte Impatiens. Sie hilft Dir dabei, Dich nicht antreiben zu lassen und in Deinem eigenen Tempo zu bleiben.

Honeysuckle

Denkst Du mit Wehmut an Weihnachten wie es früher war? Trauerst Du den alten Zeiten nach, und hast Mühe mit den Veränderungen – zum Beispiel für Dich ungewohnten Weihnachtsbräuchen in der Familie Deines Partners, Deiner Partnerin – klarzukommen? Honeysuckle kann Dir dabei helfen, die Freuden in der Gegenwart zu entdecken und wertzuschätzen anstatt in der Vergangeneit hängen zu bleiben.

Der Winter macht Dir zu schaffen

Wenn Du unter der sogenannten Winterdepression leidest, dann schau Dich bei den folgenden Blüten um: Star of Bethlehem, Wild rose, Mustard, Hornbeam, Honeysuckle, Wild Oat, Walnut und Gorse.

Manche der genannten Zustände kennen wir ja auch von unseren Hunden. Natürlich kannst Du Deinem Hund auch diese Blütenessenzen geben, wenn sie für ihn passend sind. Mische maximal 4 oder 5 Blüten miteinander, oder teste erstmal 1-2 aus, vielleicht gibt es sogar eine Mischung, die für Euch beide passt?

Viele Hunde haben darüber hinaus ziemliche Schwierigkeiten mit der Knallerei und vor allen Dingen mit dem Wirbel zu Silvester.

Dafür hat sich folgende Silvester-Mischung bewährt:

  • Gentian – ermöglicht Vertrauen trotz schlechter Erfahrungen
  • Aspen – die Blüte für Angsthaserln
  • Mimulus – die Blüte für konkrete Ängste
  • Rescue – Notfall – die Mischung für Akutsituationen

 

Beginne jedenfalls rechtzeitig, also nicht erst am Silvestertag mit der Verabreichung der Bachblütenmischung. Pro Gabe reichen 3 – 5 Tropfen, mehrere Gaben pro Tag. Zusätzlich kannst Du  die Blütenmischung auch zum Trinkwasser Deines Hundes geben. Wenn Du Dir schwer tust, die Tropfen zu geben, dann versuch die Bachblüten-Globuli, die inzwischen auch schon ziemlich verbreitet sind. Sie werden von den Hunden (auch von Katzen) gut angenommen und sind einfach zu verabreichen.  Idealerweise gibst Du die Bachblüten getrennt vom Futter, weil sie ja bereits über die Schleimhäute ihre Wirkung entfalten.

Wenn Du eine(n) Tierheilpraktiker(in) oder Energetiker(in) zur Hand hast, dann kannst Du Dir für Deinen Hund eine individuelle Mischung zusammenstellen lassen. Denn die wirkt noch einmal intensiver und besser als eine Standardmischung, weil sie ganz speziell an die Befindlichkeiten und Bedürfnisse Deines Tieres angepasst ist. Karin Immler ist Energetikerin und hilft Dir dabei gerne weiter.

Geeignete Managementmaßnahmen können Deinem Hund ebenso helfen, diese schwierige Zeit möglichst zu erleichtern.

Kommt gut durch den nahen Advent!

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Radfahren bis zum Umfallen

Radfahren bis zum Umfallen? BITTE nicht!

Hunde artgerecht auszulasten und zu beschäftigen muss nicht zwangsläufig Arbeit an der Schafherde oder im Jagdrevier bedeuten. Inzwischen gibt es viele spannende Beschäftigungsangebote, je nach Vorliebe und Begabung sowohl des Hundes als auch seines Besitzers. Ziel dieser Beschäftigungsangebote sollten die körperliche und geistige Auslastung des Hundes, damit verbunden die Stärkung von Selbstbewusstsein und Flexibilität und vor allem eine gute Bindung zwischen Mensch und Hund sein. Für die Halterinnen von Hibbelhunden gibt es natürlich noch ein paar weitere Kriterien. Vereinfacht gesagt „höher, schneller, weiter“ ist für Stressnäschen keine gute Sache.

PODCAST zur Reihe STRESS lass nach: Achtion pur, oder der ganz normale Wahnsinn

 

In der Ruhe liegt die Kraft

Richtig gute Auslastung hat nichts damit zu tun, den Hund bis zum Umfallen am Rad laufen zu lassen oder ihm einen Ballwurf nach dem anderen anzubieten. Das wird den Hund zwar körperlich ermüden, aber ein so intelligentes Tier, wie unsere Hunde es sind, braucht auch „Hirnfutter“.  Gefragt sind je nach Temperament also Beschäftigungsmöglichkeiten, die den Hund zum „Mitdenken“ animieren, ihn immer wieder vor neue – spannende – Aufgaben stellen und möglichst viele seiner Sinne beanspruchen. Ein wichtiger Aspekt deiner Auswahl sollte sein, dass dein Hund zwar Spaß daran hat, sich aber nicht zu sehr aufregt und dann womöglich ewig nicht mehr „runterkommt“. Da sind unsere Hunde, wie wir Menschen auch, sehr verschieden. Überleg ganz genau, was für Deinen Hund und zu seinen Talenten und Möglichkeiten passen könnte. Fordere ihn, aber überfordere ihn nicht und denke immer an Pausen für zwischendurch. Zum einen erholen wir uns in den Pausen und tanken wieder auf und zum anderen erlauben Pausen dem Gehirn auch, gelerntes zu verarbeiten und abzuspeichern. Also beachte die Mischung, die für Euch als Team passend ist.

Immer der Nase nach

Suchspiele drinnen und draußenNasenarbeit sollte für jeden Hund ganz oben auf der Liste stehen: Egal ob Fährten- oder Flächensuche, Mantrailing, Geruchsunterscheidung oder ganz einfach Leckerchensuche drinnen und draußen.

Relativ neu ist das Sprinkeln, nach einem Konzept von Sally Hopkins, das wir Dir demnächst in einem Blogartikel vorstellen wird.

 

 


Nasenarbeit liegt unseren Hunden

Nasenarbeit macht Spaß und – müde! Denn der „Riechjob“ ist anstrengend. Der Vorteil gegenüber den schnellen Sportarten ist, dass gerade Hunde mit leicht überschießendem Temperament sich bei der Nasenarbeit auspowern können ohne auszuflippen! Besonders für Stressnäschen ist der Einsatz der Nase ein herrliches Freizeitvergnügen. Nasenspaß ist für wirklich jeden Hund geeignet, auch alte Hunde oder Tiere mit Handicaps haben daran ihre Freude.

Longieren, das langsam auch bei uns populär wird, ist ebenfalls eine Möglichkeit, mit dem Hund individuell zu trainieren und ihn auszulasten. Gutes Longiertraining kommt auch für Hibbelhunde in Frage, denn es muss dabei keinesfalls nur auf Tempo und Action gearbeitet werden. Wichtig dabei ist zu wissen, dass genauso wie bei uns, Ausdauersport unser Gehirn zur Produktion von Serotonin anregt und dies wiederum zur Entspannung beitragen kann. Gleichmässige Bewegung über einen längeren Zeitraum, dabei steh das Tempo nicht im Vordergrund!

Stichwort Action und Slowdown

Gerätetraining gibt es nicht nur beim Agility: Degility, Mobility oder Bodenarbeit nach Tellington sind weitere Varianten, die für Hunde, die sehr schnell hochfahren eine gute Alternative darstellen. Nebenwirkungen: Körpergefühl, Konzentrationsvermögen und Selbstbewusstsein Deines Hundes profitieren von diesen Trainingsmöglichkeiten.

Für die Kreativen – und letztlich sind alle Hunde kreativ, vorausgesetzt man lässt sie – bietet sich Tricktraining an: Meistens wird hier mit dem Clicker trainiert und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Das Schöne daran: mit jedem Hund, egal ob klein oder groß, dick oder dünn, alt oder jung, beweglich oder mit Handicap kann man Tricks erlernen. Da die Auswahl an Tricks beinahe unendlich ist, findet sich für jeden etwas. Für Hibbelhunde ist zum Beispiel die Arbeit mit Targets gut geeignet, die obendrein großen Spaß macht. Und achte auch darauf, was Dir Spass macht, denn geteilte Freude ist doppelte Freude!

Schau dich einfach mal in Deiner Umgebung um, was so an Beschäftigungsmöglichkeiten für Dich und Deinen Hund angeboten wird. Meistens kann man bei den Übungsstunden zuschauen, manchmal sogar mitmachen, bevor man sich entscheidet. Und es spricht ja auch nichts dagegen, das eine oder andere einfach mal auszuprobieren – ob Mensch und Hund Spaß daran haben, und ob es das Richtige für Euch ist, wird sich schnell zeigen.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren.

STRESS lass nach
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