Archiv der Kategorie: Beschäftigung

Wunderprächtig schöne Weihnachten 

Geht es Euch auch so? Weihnachten kommt jedes Jahr so schnell, dass ich mich machmal wunder, wie die Zeit vergeht. Wir wünschen Euch ganz wunderbare Weihnachtstage. Lasst es Euch gut gehen und geniesst die Feiertage ganz so, wie Ihr es mögt. Bunt, schrill, laut oder leise und besinnlich.

Weihnachtsgeschichte

Kennst Du das Zwischen-den-Jahren-Gefühl? Wenn das alte Jahr dem Ende zugeht und das neue kurz davor ist, zu beginnen?

Herr Meier aus der Weihnachtsgeschichte sagt dazu: „Es ist ein bisschen wie ein Zauber. Man will das Alte festhalten und gleichzeitig auch das Neue haben. Zwischen den Jahren sagt man zum alten Jahr leise ‚Adieu‘ und dann kommt immer wieder so etwas wie Abschiedsschmerz. Da hilft nur das Freuen auf all die schönen Dinge, die das neue Jahr bereithält oder die man für die nächsten Monate geplant hat.“

Recht hat er, der Herr Meier und hier kommt die ganze Geschichte.
Machs Dir also gemütlich und lausche 🙂

Herr Meier und der Zauber zwischen den Jahren

 

Frohe Weihnachten
wünschen Franziska & Kira

Advent, Advent, 3 Lichtlein brennen

Heute geht es um Achtsamkeit im Alltag.

windchimeIch habe Dir dazu eine kleine Atemübung vorbereitet und einige Düfte für Dich zusammengestellt, mit der die Übung noch entspannender werden kann.

Und Du weisst ja, alles darf, nichts muss und wenn Du währenddessen mit Deiner Fellnase kuscheln möchtest, dann ist das genauso gut, wie wenn Du Dich dafür entscheidest, diese Übung nur für Dich zu machen.

Such Dir also einen Ort, an dem Du für einige Minuten, in Ruhe und ohne Ablenkung, einfach nur entspannen kannst.

 

 

Dazu passende Seelenschmeichlerdüfte

Qualität hat ihren Preis. Gönne Dir bei den ätherischen Ölen gute Qualität, wenn möglich BIO-Produkte. Noch weiß niemand, welche Auswirkungen synthetische Gerüche auf unser Emotionszentrum haben. Da wollen wir doch darauf achten, nur die guten, sauberen, gesunden Düfte an unser Naserl zu lassen 🙂

Rose, Palmarosa, Rosengeranie,
Rosendüfte für die Seele

Alle Rosendüfte wirken harmonisierend und schaffen Vertrauen. Nicht umsonst ist die Rose die Königin der Duftpflanzen, allen voran die Damaszener Rose. Sie ist DAS Haut- und Seelenpflegeöl.

Lavendel, Melisse, Jasmin

Diese Öle sind Klassiker in der Duftlampe, am Schnuppertücherl und im Taschenstick. Seien Sie nicht überrascht, gute Qualität ist nicht ganz billig. Die Anwendung ist aber sehr sparsam und nachhaltig.

Grapefruit, Bergamotte, Mandarine

Sie zählen zu den stimmungsaufhellenden Ölen und bringen eine spielerische Note mit sich. Testen Sie zunächst vorsichtig, wie Ihr Hund auf die Zitrusdüfte reagiert. Zitrusdüfte verfliegen schneller als die vorgenannten und fühlen sich „leichter“ an.

Neroli, Tonka, Vanille, Patschouli,
Vetiver, Ylang Ylang

Diese Düfte bringen eine orientalische Note aber auch eine gewisse wohlige Schwere mit sich. Sie sind sehr intensiv und sollten daher ganz besonders sparsam verwendet werden.


Machs Dir gemütlich, heute und an allen Tagen, wann immer Du Lust dazu hast 🙂

Auch auf Deinem Spaziergang kannst Du diese Atemübung wiederholen. Setz Dich auf eine Bank oder einen Baumstumpf im Wald und atme … ein … und aus … und gönne Euch eine Pause, bei der es nichts zu tun gibt, ausser gemeinsam zu atmen 🙂

Deine Franziska & Kira

 

Die kleine Fahrradknigge

Liebe Radfahrer: Das ist für Euch!
Die kleine Fahrradknigge


Heute hatte ich eine unschöne Begegnung mit einem Biker, der fast in uns hineingeknallt ist und auf meine Bitte, kurz zu warten, nicht reagieren wollte, sondern mit Karacho, knapp an uns vorbei ist und mich mit einem fast 40 Kilo Hund, der lauthals ausser Rand und Band war, zurück liess.

Ich möchte gleich zuvor bemerken, dass es sie gibt, die verantwortungsvollen und rücksichtsvollen Radfahrer. Frauen und Männer, die sich durch Handzeichen mit ihren Mitmenschen verständigen und die sich auch durch z.B. eine Klingel von weitem bemerkbar machen.

Vielen Dank an diese Menschen. Sie machen uns Hundehaltern, unseren Hunden und auch sich selbst das Leben leichter. Und ich möchte heute ein wenig erklären, warum das so ist.

Nicht jeder Hund hatte von Anfang an die Chance, Radfahrende als etwas Gutes zu erleben, vielleicht ist er schon oft erschrocken, vielleicht gab es auch schon einen Unfall, vielleicht hat er einfach noch nie ein flitzendes Fahrrad gesehen, und findet selbiges gruselig. Oder er kann seinem Drang hinterherzujagen, noch nicht widerstehen. Das Miteinander müssen Hunde erst lernen, es ist nicht genetisch verankert 🙂

Kleinen, wie grossen Hunden geht es so und verantwortungsvolle Hundemenschen führen ihre Hunde deswegen einerseits an der Leine, um zu verhindern, dass ihr Hund dem Fahrrad hinterherjagt, den oder die Fahrerin evtl. sogar anspringt und vom Rad holt, oder sonst ein Unglück passiert. Und andererseits trainieren sie auch, Fahrradfahrenden freundlich zu begegnen und auch mit ihrem Hund aus dem Weg zu gehen.

Mit jedem unangenehmen Zwischenfall, bei dem der Hund sich erneut erschrickt und dem Fahrradfahrenden vor Schreck hinterherbellt,

 

oder auch vor lauter Angst seinen Menschen umreisst, weil er flüchten will, trägst Du als Fahradfahrender dazu bei, das schlechte Bild der Hunde und Menschen, das durch Radfahrende entsteht, zu verstärken.

Lasst uns die Natur rücksichtsvoll gemeinsam geniessen. Lasst uns darauf achten, dass wir einander besser verstehen.

 

Wenn Du einen Fahrradfahrenden herankommen siehst/hörst

  • rufe bitte Deinen Hund zu Dir – auch wenn Dein Hund nichts tut, oder nur Hallo sagen will, möchte nicht jeder Fahrradfahrende begrüsst werden, manche haben auch Angst
  • leine Deinen Hund an, ein angeleinter Hund kann Radfahrern Sicherheit vermitteln
  • gönne Dir, Deinem Hund und auch dem Radfahrenden Platz. Soviel, wie nötig ist, damit sich Dein Hund nicht bedroht fühlt
  • lass den Fahrradfahrenden passieren und belohne Deinen Hund fürs Mitmachen
  • grüsse und bedanke Dich, wenn Du Lust hast 🙂

Wenn Du von Weitem einen Menschen mit seinem Hund an der Leine siehst

  • drossle bitte Dein Tempo
  • mache Dich durch z.B. klingeln bemerkbar
  • gib eventuell ein Handzeichen, wo Du lang möchtest
  • gib dem Menschen Zeit, seinen Hund zu sich zu holen und Dir auszuweichen
  • fahre danach langsam vorbei
  • grüsse und bedanke Dich, wenn Du Lust hast 🙂

 

Ich hoffe, dass diese kleine Fahrradknigge die Runde macht und Erlebnisse, wie unser heutiges, in Zukunft für alle Menschen mit Hund vermieden werden können.

In diesem Sinne:
Viel Spass in der wunderschönen Herbstnatur
wünschen Dir Franziska & Kira


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Wunderbare Begegnung

Mehr als das, was wir sehen?

Bis jetzt habe ich vorrangig TIPPS für Hunde mit Stressproblematik in meinem BLOG gegeben. Persönliche Erfahrungsberichte schrieb ich bisher in meiner Stressgruppe auf Facebook. Angeregt durch die Mitglieder werde ich nun auch hier ab und zu vom Leben mit meinem deprivierten, traumatisierten, ein wenig autistisch anmutendem, hysterischen 4 jährigen Stresshund schreiben. Kira, die spanische Schäfermaus, die KIRASworld ihren Namen geliehen hat und schon viel Leben lernen durfte in den letzten 3 Jahren, denn Kira ist noch viel mehr, als das zuvor Beschriebene! 🙂 Durch sie habe ich mich auch so sehr mit der Stressproblematik auseinandergesetzt und bin heute in der Lage, andere Menschen mit ähnlichen Herausforderungen zu unterstützen.


Unser letzter Spaziergang mit unserer Verhaltenstierärztin (sie ist auch Hundetrainerin) war einer der besonderen Art. Fast würde ich sagen bewusstseinsverändernd. Vielleicht haltet Ihr mich jetzt für ganz GAGA, esoterisch abgehoben oder was weiss ich. Ich bin mal so mutig und teile meine, diese „übersinnliche und artübergreifende“ Erfahrung mit Euch.

Ich glaube, ich könnte ein ganzes Buch füllen, mit den Eindrücken von diesem Spaziergang, ich beschränke mich auf ein Erlebnis zu Beginn unseres heutigen Ausflugs, das mich nachhaltig beeindruckt hat.

Wir stehen am Parkplatz, Kira noch im Auto, älterer Mann mit Schäferhund kommt. Der Mann geht zu seinem Auto. Mein Auto scheppert in der Zwischenzeit wie verrückt, weil Kira völlig durchdreht:  Hunde-Heavymetal!

Der Mann geht zu seinem Auto, verschwindet aus unserem Blickfeld und lässt seinen Hund machen.

 

Da passiert etwas in mir.
Nämlich nichts!

Ich bin total gelassen und auf eine unerklärliche Art freue ich mich über diese Begegnung. Ich kanns nicht anders beschreiben. Bisher im selben Moment, würd ich völlig austicken, mich aufregen, wie rücksichtslos der Mann ist, was das schon wieder soll. Mein armer Hund und ich und überhaupt, muss das denn schon wieder sein, so viel Rücksichtslosigkeit, und das gleich zu Beginn …?

Nichts von all dem …
Ich bemerke das und finde das ziemlich eigenartig, leicht und angenehm zugleich.

Und dann …
Der Schäferrüde kommt immer näher, er macht das ganz langsam, sieht mich dabei an, hört Kiras Getobe, ich höre es auch. Er bleibt immer wieder stehen, schaut mich an und bleibt auf seiner Zielgeraden zu mir. Bevor er am Auto entlang bis zu mir gehen will, bleibt er stehen mit dem Blick zu mir. Ich hab plötzlich ein Gefühl, als vermittelt er mir „Du kannst mir vertrauen, lass mich zu Dir, ich bin ganz vorsichtig, das wird gut“.

Ganz spontan mag ich diesen Schäferhund sehr. ich finde ihn toll und beginne ihn zu loben, wie toll er das macht und Kira zu sagen, es ist gut, da ist ein ganz toller Schäfermann, ich scherze und sage, wie sehr ich Schäferhunde liebe und was er nicht für ein schöner ist und wie toll er das macht und er kommt bis zu mir, sodass er letztlich auch neben Kira sitzt, weil ja nur die Heckklappe dazwischen ist.

Er sitzt vor mir und ist ganz still und ich beginne ihn, wie selbstverständlich zu füttern und ihn zu loben für seine unglaubliche Ruhe und Klarheit. Da plötzich wird Kira ruhig. schaut uns einfach zu und ist ganz still. Irgendwann kommt der Mann und ich entschuldige mich, weil ich seinen Hund füttere. Es ist ganz automatisch passiert 🙂 Der Mann ist nett, kommt zu uns und starrt ins Auto, Kira beginnt wieder zu toben, und beruhigt sich wieder. Ganz von selbst!! :-O

Der Kirabändiger und Meinherzeroberer soll Pfötchen geben, sagt sein Herrl. Er will aber nicht. Ich sag, er muss nicht. Er soll danke sagen, meint Herrl. Also gut, ich geh ein bissl in die Hocke und sag, willst du mirs Pfötli geben? Er gibt und Leckerli folgt sogleich.

Herrl: „Ha, bei Ihnen macht ers, bei mir nicht. Jetzt wird er sie nie vergessen, wenn er so feine Sachen kriegt.“ Ich werd ihn auch nicht vergessen! Ein kurzes Schwätzchen folgt. Alles in Ruhe, inkl. Kira !!

Die beide ziehen von dannen und Kira beginnt wieder zu kläffen, als sie gehen und beruhigt sich wieder – von selbst!!

Wow – einzigartiges Erlebnis

Ich bin unglaublich berührt. Von mir, von Kira von dem „sprechenden Hund“. Und es war nicht irgendein Hund. Es war ein Schäferhund! Und ich li-li-li-li-liebe Schäferhunde.

Falls es Hunde mit Aufgaben im Leben gibt, dann hat dieser seine heute wunderbar gemeistert und ich bin ihm für diese neue Erfahrung sehr dankbar. Falls es Zufall war, bin ich auch dankbar, diese neue Erfahrung gemacht zu haben.

Spannend finde ich in diesem Zusammenhang auch, dass ich bei Kira im Moment an den Themen Mut, zumuten, Vertrauen, sich trauen, zutrauen arbeite. Das hat perfekt gepasst!

Hast Du auch schonmal Unerwartetes erlebt, das Dir am Ende eine schöne Erfahrung beschert hat? Ich wünsche es Dir! Halt die Augen offen!

 

In diesem Sinne:
Viele schöne Erlebnisse mit Deinem Vierbeiner 🙂
wünschen Dir Franziska & Kira
von KIRASworld


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Indoor Beschäftigung

Das Viele-Dinge-Drinnenspiel
Auch für Hibbelhunde!

Heute möchte ich Dir ein Beispiel für ein Drinnenspiel mit Kira zeigen. Einerseits soll es Spass machen, es soll ein bissl ihren Kopf anstrengen, sie nicht in zu grossen Frust fallen lassen, Erfolgserlebnisse und Belohnung bieten, sodass ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstvertrauen wachsen dürfen. Es soll sie befriedigen, satt machen und im besten Fall auch müde. Und mir soll es auch gefallen – eh klar! 🙂

Los gehts mit dem Spiel, das klingt als ob es ein eierlegendes Wollmichschweinderl wär.
Dein Hund sollte „Warte“ oder „Bleib“ können und mit dem Signal „Bring“ vertraut sein.

1. Sammle ein paar der Spielzeuge von Deinem Hund
Bei uns waren das heute: Futterbeutel mit getrockneter Ente, Ball am Seil, grosser Rope-n-Roll, Polsterknocherl, Flauschdotti, Tiger – oder was von ihm übrig ist und natürlich der Petzibär, der eigentlich ein Koala ist 🙂

2. Futter
Hier ist alles erlaubt, was schmeckt und Dein Hund verträgt. Kira schlägt schnell etwas auf Magen und Darm und da muss ich gut aufpassen. Es gibt deshalb ein wunderleckeres Gemisch aus Reisflocken, Pferd und Banane und getrocknete Entenstreifen.

3. Lass Deinen Hund warten und lege die Spielzeuge in der Wohnung aus
Das kann ruhig sichtbar für Deinen Hund geschehen. Belohne ihn danach für das warten. Hunde denen das Warten schwer fällt, belohne zwischendurch und nicht erst am Ende. So verhinderst Du auch, dass zuviel Frust entsteht.

4. Sei selbst entspannt 🙂
Wenn Du die Spielzeuge auslegst, mach das in aller Ruhe ohne Hektik. Vor allem bei Hibbelvierbeiner ist das sehr wichtig. Sprich ruhig und unaufgeregt mit Deinem Hund.

5. BRING was
Animiere Deinen Hund, etwas zu bringen, es ist egal, was er bringt, alles ist erlaubt. Alles wird belohnt. Dein Hund soll hier das Gefühl haben, er darf sich ausprobieren und selbst Entscheidungen treffen. Gib nichts vor und sei gespannt, für welche Reihenfolge sich Dein Hund entscheidet. Kira war zuerst am Futterbeutel 🙂 Wenn Dein Hund nicht gleich versteht, was Du möchtest, animiere ihn anfangs nur mit EINEM Spielzeug und steigere Dich allmählich. Belohne Deinen Hund fürs Bringen mit Leckereien, dem Spielen mit dem Spielzeug, oder mit Spiel und Futter. So wie ihr mögt! Verräume das gebrachte Spielzeug. Am Ende hat Dein Hund alles eingesammelt 🙂 Wenn Ihr Lust habt und Ausdauer, dann mach noch einen zweiten Durchgang.

6. Dazwischen auch mal eine kleine Pause
Bei Kira merke ich schnell, wenn sie eine Pause braucht. Sie dreht schnell hoch und beginnt zu fiepen und verfällt in die Fiddlerrolle. Wir brauchen mindestens eine Pause pro Durchgang. Achte auf die Stressanzeichen, die für Deinen Hund typisch sind. Mach eine kleine Pause und starte nochmal, wenn es sich anbietet. Denk daran auch die Pausen eventuell „schön zu füttern“. 🙂

Hier kommt unser kleines Video dazu 🙂

 

In diesem Sinne:
Viel Spass!
wünschen Dir Franziska  und Kira
von KIRASworld


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Stressfreies Training

Die grossen Fünf
Hilfreichen Trainingsbedingungen

Vielleicht hast Du Dich schonmal gefragt, wie Du Dich und Deinen Hund gut vorbereiten kannst, damit Euer Training, oder eben einfaches Miteinander und Alltagslernen gut gelingt. Ich hab für die Dich die wichtigsten 5 Bedingungen aufgeschrieben, damit weder Frust noch Stress entsteht.

1. Begeisterung ist ein guter Dünger
Sowohl für Lehrer als auch für Azubis. Oder anders gesagt, sowohl für Herrchen/Frauchen als auch für unsere Hunde. Suche Dir also die Trainingsziele aus, die Dir Spass macht. Wenn Du schonmal begeistert bist, dann kannst Du Deinen Hund auch begeistern. Wusstest Du: Alles, was wir in einer angstfreien, motivierenden und begeisternden Atmosphäre lernen, das merken wir uns besser. Und auf diese Weise Gelerntes, können wir auch mühelos und schnell wieder abrufen. Das motiviert uns. Und unseren Hunden geht es ganz genau so.

2. Die Dosis machts
Übe anfangs nur kurze Einheiten. Vielleicht ist Dein Hund noch nicht daran gewöhnt, Signale zu lernen, oder überhaupt mit Menschen zusammenzuarbeiten. Maximal 10 Minuten pro Trainingseinheit. Kira konnte sich am Anfang keine zwei Minuten konzentrieren. Sie begann schnell zu gähnen und schlief auch noch viel. Es schien, als sei ihr alles schnell langweilig, uninteressant. Das war ein deutliches Zeichen dafür, dass sie überfordert war. Ich dachte schon, sie wird nie Lust haben, mit mir zu arbeiten. Doch es kam ganz anders. Lass Dich nicht entmutigen und ruhig von den Möglichkeiten Deines Hundes leiten. Lieber drei Mal zwei Minuten, als zweimal zehn Minuten. Ganz wichtig auch für junge Hunde: Weniger ist mehr!

Bitte glaube nicht, Dein Hund meint, dass er über Dir steht und nicht auf Dich hören muss. Dass Du ihn langweilst, oder dass Hundi gar zu dominant ist. Er weiss vielleicht einfach noch nicht, dass es sich für ihn lohnen kann, mit Menschen zusammen zu arbeiten. Mit Dir zu kooperieren. Das wird ganz sicher noch. Hab Geduld!

Und übrigens, wusstest Du schon: Die längst überholte Hund’sche Dominanztheorie ist eine deutsche Erfindung und stammt aus dem vorigen Jahrhundert. Erfinder: Der SS-Standartenführer Müller-Darss und Oberst Konrad Most. Sie sorgten für den Kadavergehorsam der Hundestaffel, als Beauftragte des Diensthundewesens der SS unter Himmler. Leider hält sich die Theorie vom Alphahund und der ungebührlichen Dominanz bis heute in manchen Köpfen und selbst im Fernsehen, obwohl sie schon längst wissenschaftlich widerlegt ist.

Hunde sind soziale Wesen, man muss und soll sie nicht mit Drill erziehen!

3. Pausen braucht der Mensch, und der Hund auch
Unser Hirn lernt in den Pausen, in den Ruhephasen. Wenn wir es überfordern gerät es in einen Stresszustand und kann kaum noch neue Informationen aufnehmen. Fellnasenhirne funktionieren auch so. Je langsamer Du also im Training vorwärtsgehst, desto schneller und vor allem nachhaltiger kommst Du ans Ziel. Das klingt komisch, ist aber so. Mir fehlt dazu auch manchmal die Geduld und der Glaube. Und dennoch: Ruf  es Dir immer mal ins Gedächtnis. Es hilft.

Ergo: Slow down!

Wie Du Ruhephasen und Entspannung in den Hundealltag einbauen kannst, und wieso dies so wichtig ist, erfährst Du ausserdem in unserem neuen Betreuten Online-Kurs, der am 15. Januar 2018 startet.

STRESS lass nach – Betreuter Onlinekurs

4. Eins nach dem anderen und das Leichte zuerst
Übe immer nur an einem Ziel, also z.B. nur SITZ und nicht in der gleichen Trainingseinheit SITZ und PLATZ. Und das Einfache zuerst. Und zwar einfach im Sinne von: Was fällt Deinem Hund leichter? Es geht um Erfolgserlebnisse beim Lernen, nicht darum, alles immer und überall bei jeder Gelegenheit richtig und meisterhaft auszuführen. Das Meisterhafte kommt von allein, wenn es schön langsam, von der Pieke auf gelernt wird. Je einfacher Du eine Trainingseinheit gestaltest, desto eher wird es möglich, Erfolg zu haben. Und schon ist die Motivationsspirale nicht mehr aufzuhalten.

Das gilt für Dich ebenso, wie für Deinen Hund .

5. Eins noch:
Wenn Du keine Lust auf Training oder Lernen hast, oder gestresst bist und eigentlich Deine Ruhe willst, dann ist das eben so. Lieber nicht trainiert, als in schlechter Stimmung trainiert. Mit Dir zu arbeiten, zu spielen, zu kommunizieren, das soll Deinem Hund Spass machen und Dir auch. Also hör auf Deinen Bauch. Ein wunderbar ruhiger Spaziergang mit viel Schnüffeln und Auspannen in der Natur ist dasnn vielleicht genau richtig 🙂

Denke immer dran: Trainingspläne sind nicht nur dazu da, sie einzuhalten, sondern auch, um sie an die Gegebenheiten und eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Hab ich was vergessen?
Bestimmt! Lach! 🙂

Hast Du Lust, Dir die 5 Trainingsbedingungen auszudrucken? Dann hast Du vielleicht Freude am heutigen PDF.

Die grossen FÜNF

Übrigens, die grossen FÜNF findest Du auch in meinen Büchern.
Inhalte und mehr gibts hier:

KIRASworld SHOP

In diesem Sinne:

Gutes Gelingen!
wünscht Dir Franziska Müller
von KIRASworld


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Suchst Du noch, oder SPRINKELST Du schon?

©SPRINKELS – ein Konzept von Sally Hopkins

Das SPRINKELN bezeichnet die sich für den Hund überraschend ergebende Möglichkeit zur Nasenarbeit.

Bereite einen Platz für Deinen Hund vor, den Du mit kleinen, feuchten, wohlriechenden Futterstücken bestreust. Am besten eigenet sich eine Rasenfläche in Deinem Garten. Sie sollte an einem möglichst ruhigen und sicheren Platz sein. Das kann auch draussen im Freien geschehen. Oder drinnen in der Wohnung auf einem Schnüffelteppich oder z.B. auf einem alten Betttuch –  Wenn Du willst, nimm auch ein neues 🙂

Wichtig ist, dass Dein Hund nicht bemerkt, wie Du das Futter verstreust und Du ihn auch nicht zum Suchen schickst. Lass ihn selbst auf die Idee kommen, dass es hier irgendwo gut riecht, lass ihn für sich eine Entscheidung treffen und in Eigenregie zu Belohnung und Entspannung gleichzeit finden.

Suchen entspannt, das wussten wir bereits. Das selbstbestimmte Einsetzen der eigenen Fähigkeiten wirkt sich positiv auf das Selbstvertrauen aus und fördert nicht nur Entspannung sondern laut Sally Hopkins unter anderem auch einen gesunden, erholsamen Schlaf und kann dauerhaft Ängste und Stress reduzieren.

Das @SPRINKELS Konzept könnt Ihr nachlesen unter:
https://www.dog-games.co.uk/sprinkles-tm/

Warum SPRINKELS?

Warum kann ich meinen Hund nicht einfach SUCHEN schicken, was ist daran so besonders?

Ich habe mich das auch gefragt. Das Ergebnis bei Kira hat mich wirklich sehr überrascht und erfreut zugleich. Das schwierigste für mich war: Meinen Mund zu halten 🙂 Bin ich es doch gewohnt, ihr positives Feedback zu geben, wenn sie etwas toll macht.

Es ist so viel mehr, als von Frauchen/Herrchen zur Suche geschickt zu werden.
Es ist das Eigenständige, das Selbstbelohnende, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten finden. Die Lust an der Arbeit und dabei steigt die Konzentration und die Entspannung. Eine Möglichkeit sich unaufgeregt zu belohnen und zufrieden aufgrund eigener Entscheidungen müde zu werden 🙂

Es gibt keinen Druck, etwas leisten zu müssen, für den Klick, das Top, das Goodie. Kein Konflikt zwischen dem was Frauchen/Herrchen möchte und dem was Hundi möchte. Eine Beschäftigung, die selbstbestimmt aus Spass an der Freud stattfindet.

Indoor-Sprinkeln ist ebenso möglich, streue das Futter dafür auf einen Schnüffelteppich, oder auch auf ein altes Bettlaken, das Du dann in Falten zusammenknüllst, oder auch mehrer Laken für mehr Schnüffelvergnügen.

Das sieht dann so aus
SCHRITT 1 – Laken ausbreiten

SCHRITT 2 – Laken besprinkeln, hier ist noch eine gefüllte Waschkugel zum auslecken dabei

SCHRITT 3 – zusammenknüllen

Wintersprinkels im Garten

Wintersprinkels in der Wohnung

Und jetzt seid Ihr dran:
Probiert es aus und postet hier in den Kommentaren Eure ©SPRINKLE-Erfahrungen.
Wir freuen uns drauf!

In diesem Sinne:
STRESS lass nach!


 

Du und Dein Hund in Balance

10 wichtige Punkte zum Thema
Du und Dein Hund in BALANCE

Heute haben wir für Dich eine Audiodatei vorbereitet, ein PODCAST in dem es darum geht, welche wichtigen Punkte Du beachten kannst, damit Du das Leben Deines Hundes in Balance hälts.

Das Leben in vollen Zügen zu geniessen ist für Deinen Hund genauso wichtig, wie für Dich. Deshalb haben wir für Dich 10 TIPPS für ein gesundes und erfülltes Miteinander für Dich und Deinen Hund zusammengestellt.

Natürlich mit besonderem Blick auf Hunde mit Stressthema, alle anderen Mensch-Hund-Teams profitieren natürlich ebenso.

Viel Spass damit!

 


Dauer: ca 11 Minuten

Vielleicht möchtest Du Dir die Tipps gerne ausdrucken?
Dafür haben wir für Dich ein A4 Poster zum Download.

Poster – Mein Hund in BALANCE

 

In diesem Sinne:
STRESS lass nach!
wünschen Franziska Müller und Karin Immler
Dein Team von KIRASworld & know wau

 


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Dankeschön 🙂


Radfahren bis zum Umfallen

Radfahren bis zum Umfallen? BITTE nicht!

Hunde artgerecht auszulasten und zu beschäftigen muss nicht zwangsläufig Arbeit an der Schafherde oder im Jagdrevier bedeuten. Inzwischen gibt es viele spannende Beschäftigungsangebote, je nach Vorliebe und Begabung sowohl des Hundes als auch seines Besitzers. Ziel dieser Beschäftigungsangebote sollten die körperliche und geistige Auslastung des Hundes, damit verbunden die Stärkung von Selbstbewusstsein und Flexibilität und vor allem eine gute Bindung zwischen Mensch und Hund sein. Für die Halterinnen von Hibbelhunden gibt es natürlich noch ein paar weitere Kriterien. Vereinfacht gesagt „höher, schneller, weiter“ ist für Stressnäschen keine gute Sache.

PODCAST zur Reihe STRESS lass nach: Achtion pur, oder der ganz normale Wahnsinn

 

In der Ruhe liegt die Kraft

Richtig gute Auslastung hat nichts damit zu tun, den Hund bis zum Umfallen am Rad laufen zu lassen oder ihm einen Ballwurf nach dem anderen anzubieten. Das wird den Hund zwar körperlich ermüden, aber ein so intelligentes Tier, wie unsere Hunde es sind, braucht auch „Hirnfutter“.  Gefragt sind je nach Temperament also Beschäftigungsmöglichkeiten, die den Hund zum „Mitdenken“ animieren, ihn immer wieder vor neue – spannende – Aufgaben stellen und möglichst viele seiner Sinne beanspruchen. Ein wichtiger Aspekt deiner Auswahl sollte sein, dass dein Hund zwar Spaß daran hat, sich aber nicht zu sehr aufregt und dann womöglich ewig nicht mehr „runterkommt“. Da sind unsere Hunde, wie wir Menschen auch, sehr verschieden. Überleg ganz genau, was für Deinen Hund und zu seinen Talenten und Möglichkeiten passen könnte. Fordere ihn, aber überfordere ihn nicht und denke immer an Pausen für zwischendurch. Zum einen erholen wir uns in den Pausen und tanken wieder auf und zum anderen erlauben Pausen dem Gehirn auch, gelerntes zu verarbeiten und abzuspeichern. Also beachte die Mischung, die für Euch als Team passend ist.

Immer der Nase nach

Suchspiele drinnen und draußenNasenarbeit sollte für jeden Hund ganz oben auf der Liste stehen: Egal ob Fährten- oder Flächensuche, Mantrailing, Geruchsunterscheidung oder ganz einfach Leckerchensuche drinnen und draußen.

Relativ neu ist das Sprinkeln, nach einem Konzept von Sally Hopkins, das wir Dir demnächst in einem Blogartikel vorstellen wird.

 

 


Nasenarbeit liegt unseren Hunden

Nasenarbeit macht Spaß und – müde! Denn der „Riechjob“ ist anstrengend. Der Vorteil gegenüber den schnellen Sportarten ist, dass gerade Hunde mit leicht überschießendem Temperament sich bei der Nasenarbeit auspowern können ohne auszuflippen! Besonders für Stressnäschen ist der Einsatz der Nase ein herrliches Freizeitvergnügen. Nasenspaß ist für wirklich jeden Hund geeignet, auch alte Hunde oder Tiere mit Handicaps haben daran ihre Freude.

Longieren, das langsam auch bei uns populär wird, ist ebenfalls eine Möglichkeit, mit dem Hund individuell zu trainieren und ihn auszulasten. Gutes Longiertraining kommt auch für Hibbelhunde in Frage, denn es muss dabei keinesfalls nur auf Tempo und Action gearbeitet werden. Wichtig dabei ist zu wissen, dass genauso wie bei uns, Ausdauersport unser Gehirn zur Produktion von Serotonin anregt und dies wiederum zur Entspannung beitragen kann. Gleichmässige Bewegung über einen längeren Zeitraum, dabei steh das Tempo nicht im Vordergrund!

Stichwort Action und Slowdown

Gerätetraining gibt es nicht nur beim Agility: Degility, Mobility oder Bodenarbeit nach Tellington sind weitere Varianten, die für Hunde, die sehr schnell hochfahren eine gute Alternative darstellen. Nebenwirkungen: Körpergefühl, Konzentrationsvermögen und Selbstbewusstsein Deines Hundes profitieren von diesen Trainingsmöglichkeiten.

Für die Kreativen – und letztlich sind alle Hunde kreativ, vorausgesetzt man lässt sie – bietet sich Tricktraining an: Meistens wird hier mit dem Clicker trainiert und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Das Schöne daran: mit jedem Hund, egal ob klein oder groß, dick oder dünn, alt oder jung, beweglich oder mit Handicap kann man Tricks erlernen. Da die Auswahl an Tricks beinahe unendlich ist, findet sich für jeden etwas. Für Hibbelhunde ist zum Beispiel die Arbeit mit Targets gut geeignet, die obendrein großen Spaß macht. Und achte auch darauf, was Dir Spass macht, denn geteilte Freude ist doppelte Freude!

Schau dich einfach mal in Deiner Umgebung um, was so an Beschäftigungsmöglichkeiten für Dich und Deinen Hund angeboten wird. Meistens kann man bei den Übungsstunden zuschauen, manchmal sogar mitmachen, bevor man sich entscheidet. Und es spricht ja auch nichts dagegen, das eine oder andere einfach mal auszuprobieren – ob Mensch und Hund Spaß daran haben, und ob es das Richtige für Euch ist, wird sich schnell zeigen.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren.

STRESS lass nach
wünschen Franziska Müller und Karin Immler
Dein Team von KIRASworld & know wau

 


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Relaxing Food

Beim Futtern entspannen
Wie geht das denn?



1. Welches Futter ist hilfreich?

Gute Kohlenhydrate, zum Beispiel Reis, Kartoffeln oder Hirse können helfen, dass Dein Hund ruhiger wird. Tryptophanhältige  Lebensmittel wie z.B. Banane oder auch Cashewkerne eigenen sich besonders gut. Tryptophan ist eine Aminosäure und der Vorläufer von Serotonin, einem Neurotransmitter, der in der Regel dafür sorgt, dass wir ausgeglichen sind und uns wohl fühlen. Unseren Hunden geht es ebenso.

Ergänze die Mahlzeit mit gesunden Fetten wie Kokosöl und mische noch Lieblingsfleisch und eventuell Käse dazu. Achte bei Käse auf Laktosefreiheit, gerade bei ernährungsempfindlichen Hunden hilft das, das Futter leichter verdaulich zu machen. Du kannst auch Tofu oder andere vegane Alternativen ausprobieren. Hunde können gut vegan ernährt werden. Für Kira war es sogar die beste Erfahrung, die wir gemacht haben: endlich cortisonfrei und einen gesunden Darm!

Achte ganz gut darauf, wie Dein Hund auf Futter reagiert. Nicht für jeden Hund alles passend. Nicht jeder Hund verträgt alles. Ein Versuch kann sich lohnen. Einen wirklich tollen Bericht dazu kannst Du im Schweizer Hundemagazin nachlesen.

BRAINFOOD – Gehirnfutter – Schweizer Hundemagazin

 

Rezept für Relax mit Banane und Co

Reis
Pferd
Banane
Kokosflocken
Karotten
Apfel

Auch wie das Futter verabreicht wird hat Einfluss auf Deinen Hund.

2. Wie wird das Futter serviert?

Kauen und schlecken wirkt beruhigend. Deshalb bekommt Kira ihr Mittagessen in einer Waschkugel zum Auslecken. Früher gespickt mit getrocknetem Entenfilet zum Kauen. Das Ganze darf sie suchen, weil auch das Suchen erwiesenermassen die Herzrate senkt. Und dabei ist es noch soooo befriedigend.

Ich verwende Waschkugeln als Alternative zum Kong, weil Kira vom herkömmlichen Kong wunde Lippen bekam und die grosse Öffnung der Waschkugeln ein Ansaugen verhindert und sie seither keinerlei derartige Symptome zeigt.

Nach der Futtersuche und ausgiebigem Kau- und Schleckerlebnis schläft Kira seelig und befriedigt ihren Mittagsschlaf. Vielleicht magst Dus ausprobieren, als Variante für Innenbeschäftigung?

Viel Vergnügen beim Nachmachen.